Reiseberichte

Die Mystik der Shwedagon Pagode

Shwedagon Pagode IIShwedagon Pagode II

Es ist diese unsagbare Demut, die die Menschen hier vor ihrem traditionellen Glauben und gleichzeitig das Interesse und die Neugier vor den „neuen“ westlichen Touristen haben. Vielleicht ist diese Demut vor dem Buddhismus ansteckend und springt auf alle Besucher der Shwedagon Pagode über.

Es scheint fast so, als ob alles „Schlechte“ zusammen mit den Schuhen vor den Toren der Shwedagon Pagode abgelegt wird. Nie habe ich in der Pagode jemanden Fluchen gehört, meckern oder Schreien. Was mir besonders auffiel – auch die westlichen Ausländer verhielten sich angemessen zurückhaltend.

Shwedagon PagodeMyanmar - Shwedagon Pagode

Die Shwedagon Pagode ist angeblich mit mehr Edelsteinen als die englischen Kronjuwelen verziert. Auf der Spitze thront auch noch ein 76-karätiger Riesendiamant.
Als ob dem nicht genug sei, sind bei der Shwedagon Pagode Goldplatten verbaut worden, deren Gesamtgewicht auf ca. 60 Tonnen geschätzt wird. Jeden Abend laufen buddhistische Mönche um die Stupa herum und sammeln mühselig kleine Goldbruchstücke auf, die von den Platten abgesprungen sind.

Warum ich das alles erwähne? Bedenkt man, dass Myanmar oder damals noch Burma einst ein englisches Kolonialgebiet war, stellt sich mir die Frage, weshalb die Pagode nie geplündert wurde.

Vielleicht hat es was mit dieser mystischen Ausstrahlung des Ortes zu tun…

Shwedagon Pagode - StupaShwedagon Pagode - Betender Mönch
Shwedagon Pagode - Kerzen und Räucherstäbchen
Shwedagon Pagode - Betende Menschen

Patrick
written by: Patrick

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